phone +49 (0)2838 / 9138-0

1960 - 1974: International und im Lokal erfolgreich

Über Kartoffelquetschen, Schlepper und Landmaschinen hatte der Weg des Hamber Unternehmens geradewegs ins Wirtschaftswunder geführt. Und wenn man sich in all den Jahren auf eines verlassen konnte, dann auf das richtige Gespür für Innovationen.

Das sollte sich auch 1960 nicht ändern, als man mit Feuereifer daran arbeitete, eine Maschine zum Biegen und Schneiden von Baustahlmatten zu entwickeln. Das Ergebnis _ die erste handbetriebene HAMBI Biegemaschine _ verkaufte sich bestens. Innerhalb kurzer Zeit kamen weitere elektrische und hydraulische Modelle auf den Markt.

Einem breiten Publikum vorgestellt wurden diese 1961 auf der weltgrößten Baumaschinen-Messe BAUMA in München. Mit dem Resultat, dass die Abnehmer in der Folgezeit außer aus Deutschland auch aus Europa und sogar Übersee kamen.

Doch wer jetzt glaubte, das Unternehmen konzentriere sich nunmehr voll und ganz auf seine internationalen Geschäfte, sah sich getäuscht. Wenn es sein musste, sorgte Inhaber Johann Terhoeven selbst dafür, dass auch regional weiter schwarze Zahlen geschrieben wurden. Zwölf verkaufte Schlepper bei einem einzigen Kneipenbesuch dürften hier einen für alle Zeiten unschlagbaren Rekord darstellen _ wohl auch, was die Spesenrechnung anbelangt.

Fest steht: Aufgrund der beständig positiven Gesamtentwicklung des Unternehmens waren weitere Vergrößerungen unausweichlich. Außer zwei Filialbetrieben in den Orten Nieukerk (1966) und Veen (1970) wurde auch ein erstes Bürogebäude in Hamb errichtet. Im Jahr 1974 kam noch eine Ausstellungshalle samt Werkstatt dazu. Und wer weiß, welche Ausmaße all dies angenommen hätte, wäre Johann Terhoeven ein größerer Kneipengänger gewesen.

Drucken E-Mail